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Anschlussmobilität zukunftsfähig gestalten (AMZUG)

Anschlussmobilität zukunftsfähig gestalten (AMZUG)

Foto: Manfred Ziethen
Foto: Manfred Ziethen

Im Landkreis Grafschaft Bentheim gab es in den vergangenen Jahren zahlreiche Anstrengungen, Verkehrsmittel des Umweltverbundes zu fördern - wie die im Juli 2019 reaktivierte Teilstrecke für den Personenverkehr von Bad Bentheim nach Neuenhaus oder die umfangreiche Radverkehrsarbeit zeigen. Trotzdem bestehen in der Grafschaft weiterhin Handlungsbedarfe, um die autoorientierte Bevölkerung zum Umstieg auf die Verkehrsmittel des Umweltverbundes zu animieren.

Diese Handlungsbedarfe konnten in Phase 1 des vom BMBF-geförderten Wettbewerbs „MobilitätsWerkStadt 2025“ durch die Planungsgesellschaft Grafschaft Bentheim mbH identifiziert werden. Dazu wurden seitens des wissenschaftlichen Kooperationspartners multimodale Erreichbarkeitsanalysen zur Ermittlung bestehender Erreichbarkeitsdefizite im Umweltverbund sowie Befragungen in den Zügen der Regionalbahn, der Nordhorner Innenstadt sowie zusätzlich online durchgeführt, um das Verkehrsverhalten und die Verbesserungsvorschläge der Grafschafter Bewohner*innen zu erfassen. Weiterhin wurde - gemeinsam mit lokalen Akteuren u.a. aus den Bereichen Verwaltung, Verkehrsbetriebe, Tourismus, Klimaschutz und Marketing - ein Stakeholder-Workshop durchgeführt, in welchem die bereits vorhandenen Maßnahmen/Konzepte evaluiert, Probleme und Potenziale identifiziert sowie Lösungsvorschläge generiert wurden.

Auf Basis dessen wurden drei Handlungsfelder identifiziert, welche in Phase 2 angegangen werden sollen: bestehende Angebote besser kommunizieren, bestehende Angebote verbessern, neue Angebote der Multimodalität schaffen. Grundlegendes Ziel des Projekts ist es, die Mobilität auf Basis der Grafschafter Mobilitätseckpfeiler Bahn, Fahrrad sowie guter bürgerschaftlicher Einbindung weiter zu verbessern, um so Wege für die Umsetzung der klimafreundlichen Mobilitätswende im ländlichen Raum am Beispiel des Landkreises Grafschaft Bentheim aufzuzeigen. Dabei sollen unter anderem innovative technologische Lösungsansätze sowohl in den Bereichen Buchung und Fahrzeuge, der Schaffung neuer multimodaler Angebote als auch Informationskampagnen rund um das Thema Mobilität zum Einsatz kommen.

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