Das Projekt RaMo (Raum für neue Mobilität) zielt darauf ab, eine nachhaltigere Mobilität in der Region FrankfurtRheinMain zu fördern. Dabei handelt es sich um ein konzeptionelles Projekt, das durch Analysen und strategische Handlungsempfehlungen eine theoretische Grundlage für zukünftige Entwicklungen schafft. Die entwickelten strukturellen Rahmenbedingungen sollen die Etablierung von Mobilitätsstationen in der Region ermöglichen und den Kommunen als Leitfaden dienen.
Hierzu leisteten die Verbundpartner Hochschule RheinMain, Regionalverband FrankfurtRheinMain, Rhein-Main-Verkehrsverbund und Wetteraukreis enorme Vorarbeit. So wurden beispielsweise detaillierte Potentialanalysen für mögliche Standorte durchgeführt, Handlungsempfehlungen und Vorgaben erarbeitet, Organisationsmodelle konzipiert und politische Überzeugungsarbeit geleistet.
Auch wenn dieser Weg mühsam war, hat er sich dennoch gelohnt!
Auf Basis dieser Vorarbeiten haben sich der Regionalverband FrankfurtRheinMain, der Wetteraukreis und zunächst 17 kreisangehörige Kommunen zusammengeschlossen, um eine erste praktische Umsetzung anzugehen und auch Pionierarbeit im ländlichen Raum zu leisten. An 40 Standorten in den beteiligten Kommunen sollen die ersten Mobilitätsstationen der Region entstehen, die die verschiedenen Verkehrsmittel an einem Ort bündeln und den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) ergänzen. Am 01. Juli 2025 wurde in Friedberg (Hessen) die offizielle Antragstellung für eine Infrastrukturförderung mit einer Feierstunde begangen. Dabei standen die beteiligten Kommunen und ihre Rolle als Vorreiter im Mittelpunkt. Sobald die Fördermittel des Landes Hessen bewilligt werden, kann mit dem Bau der ersten Mobilitätsstationen begonnen werden.
Zusätzlich starteten die Gespräche und Vorarbeiten für eine zweite praktische Umsetzung der zuvor vom RaMo-Verbundteam erarbeiteten Grundlagen im benachbarten Main-Kinzig-Kreis. Dabei wurden auch die Erkenntnisse aus der vorangegangenen ersten praktischen Umsetzung im Wetteraukreis berücksichtigt, um so einen gelungenen Transfer der Theorie in die Praxis zu ermöglichen.
Das Projekt RaMo zeigt, wie wichtig Konzepte, Analysen, Handlungsempfehlungen und strukturelle Rahmenbedingungen für eine praktische Umsetzung sind. Ohne diese konzeptionellen Vorarbeiten wäre eine nachhaltige und bedarfsgerechte Mobilität sowohl in städtischen als auch in den suburbanen und ländlichen Bereichen der Region nicht umsetzbar.
Einfache Sprache