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Erfolgreiche Mobilitätsinnovationen benötigen Mut, politischen Willen und wissenschaftliche Begleitung

Erfolgreiche Mobilitätsinnovationen benötigen Mut, politischen Willen und wissenschaftliche Begleitung

Vertreter:innen der 14 Kommunen der 2. Phase der Fördermaßnahme „MobilitätsWerkStadt 2025″ des BMBF kamen am 5.11.2021 in einem Online-Workshop  zusammen, um zum einen Möglichkeiten der Wirkungsevaluation ihrer Projekte und zum anderen rechtliche Spielräume für die  Umsetzung der Verkehrswende auf lokaler Ebene zu diskutieren.

Am Vormittag wurden von Seiten der Begleitforschung mögliche Indikatoren zur Erfassung der Wirkung der Projekte hinsichtlich Klima- und Umweltschutzes sowie politische und gesellschaftliche Akzeptanz vorgestellt und deren Anwendung in den Projekten lebhaft diskutiert und Vor- und Nachteile sowie Alternativen durchdacht. Abgerundet wurde der Workshop durch drei Inputvorträge über die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen für Mobilitätsinnovationen.

Prof. Dr. Andreas Knie, Forschungsgruppenleiter am WZB, referierte über die Chancen der Bundesgesetzgebung für die Einrichtung temporärer Experimentierräume. Felix Weisbrich, Bezirksamtsleiter in Berlin, stellte die erfolgreiche Einführung von temporären Pop-up Radwegen vor. Ulrich Berghof, Bürgermeister in NRW, stellte die temporäre Einführung eines autonomen Shuttles als Mittel des öffentlichen Nahverkehrs vor. Abschließend wurde diskutiert, wie solche Mobilitätskonzepte praktisch umgesetzt werden können. Es wurde festgestellt, dass die Umsetzung von experimentellen Mobilitätsinnovationen Mut zur Nutzung der rechtlichen Spielräume, politischen Willen und Unterstützung aus der Wissenschaft benötigt.