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Mobilitätsstationen: multimodal vernetzt, räumlich verträglich, regional wieder erkennbar

Mobilitätsstationen: multimodal vernetzt, räumlich verträglich, regional wieder erkennbar

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Multimodale Mobilität ist ein wichtiger Baustein der Verkehrswende und einer umweltverträglichen Mobilitätskultur. Bisher wurde das Konzept von Mobilitätsstationen in einzelnen Städten implementiert, jedoch nicht regional und im ländlich geprägten Raum umgesetzt. Hier setzt das Forschungsprojekt „Raum für neue Mobilität – Mobilitätsstationen und mehr in der Region Frankfurt RheinMain“ an.

Das Projekt ist Teil der Fördermaßnahme MobilitätsWerkStadt 2025 und wird durch das Rahmenprogramm Forschung für Nachhaltige Entwicklung (FONA) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Zusammen mit der Hochschule RheinMain und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund ist der Regionalverband Frankfurt RheinMain im Juli 2021 in die zweite Projektphase gestartet und wird bis Juni 2023 ein regionsweites Netz an Mobilitätsstationen errichten und erproben. Denn nur eine flächenwirksame Umsetzung ermöglicht alle Vorteile der Multimodalität.

Zunächst dient der Wetteraukreis mit seinen 25 Kommunen als Pilot in der Fläche. Als Flächenlandkreis steht er sinnbildlich für die Herausforderungen neuer Mobilitätsformen im ländlichen Raum. Im ersten Schritt wurden in Vor-Ort-Gesprächen mit kommunalen Vertreterinnen und Vertretern die Mobilitätsbedarfe und Besonderheiten der jeweiligen Kommunen identifiziert. Dabei wurden im Besonderen die Heterogenität des Landkreises und die Notwendigkeit von passgenauen Lösungen sichtbar. Im weiteren Projektverlauf werden Nutzungsszenarien erstellt und konkrete Potentiale von Mobilitätsstationen abgeleitet. Dementsprechend werden auf kommunaler und regionaler Ebene konkrete Standorte, potentielle Wegezwecke sowie Zielgruppen für die vielfältigen Angebote einer Mobilitätsstation identifiziert.

Eine wichtige Voraussetzung für die Realisierung von Mobilitätsstationen ist ein umfassendes Netzwerk bestehend aus regionalen und überregionalen Akteuren. Deshalb findet am 22. November das nun 3. Netzwerktreffen im Haus der Region Frankfurt statt.