Menu Close

Be-MoVe – Beteiligungsbasierte Transformation aktiver Mobilität für gesundheitsfördernde Stadt- und Verkehrsinfrastrukturen

Be-MoVe – Beteiligungsbasierte Transformation aktiver Mobilität für gesundheitsfördernde Stadt- und Verkehrsinfrastrukturen

Be-Move

Umweltbelastungen wie Lärm- und Luftverschmutzung sind zentrale Kenngrößen einer gesundheitsförderlichen Mobilitäts- und Stadtentwicklung. Deshalb setzt sich in den letzten Jahren immer deutlicher eine salutogene Sichtweise durch, die Gesundheit explizit fördern und erhalten soll. Neben rein technischen Verbesserungen und effizienterem Ressourceneinsatz spielt vor allem das individuelle Mobilitätsverhalten und die aktive Mobilität zu Fuß oder mit dem Rad eine entscheidende Rolle zur Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in Essen. Hier setzt das Forschungsvorhaben Be-MoVe an. In co-kreativ bespielten und iterativ organisierten Reallaboren werden Ideen und Visionen zur Neuaufteilung der zur Verfügung stehenden Flächen gemeinsam mit der Essener Bürgerschaft erarbeitet. Entscheidend sind dabei auch die gesundheitsfördernden Einflüsse der Realexperimente: Neben Bewegungsförderung und Aufenthaltsqualität wird die Schaffung akustisch angenehmer urbaner Räume in den Fokus gerückt. Dazu werden in den ausgewählten Bereichen die Klangkulisse sowie die subjektive Wahrnehmung von Lärm, Klang, Raum und Licht mittels Sensorik erfasst und analysiert.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Reduktion von motorisiertem Verkehr in Wohnquartieren. Gezieltes Mobilitätsmanagement für Verkehrgenerierende Großinstitutionen trägt dazu bei, neue Denkmuster angestoßen, An- und Abfahrten abzubauen und Parksuchverkehre zu reduzieren.

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, wie eine Mobilitätswende in Essen gelingen kann und welche Bedingungen eine Verhaltensänderung der Stadtgesellschaft herbeiführen. So kann, mit Hilfe von innovativen Umsetzungs- und Kommunikationsstrategien, ein Umdenken in Richtung aktiver Mobilitätsmuster angestoßen werden.