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Aktive Mobilität

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Aktive Mobilität

Fachinformationen und wissenschaftliche Studien

Einführende Texte zur Aktiven Mobilität

Forschungsprojekt MobilBericht

Leitfäden / Handbücher
Der “MobilBericht” ist ein vom BMBF gefördertes Forschungsprojekt der TU Berlin und der TU Dresden. Darin wird die Mobilitätsberichterstattung als neues Planungsinstrument für den Verkehr entwickelt, beispielhaft wurde das im Berliner Bezirks Pankow in enger Kooperation mit dem Stadtentwicklungsamts Pankow unter besonderer Berücksichtigung der Klima- und Gesundheitsziele umgesetzt.
Siehe: https://mobilbericht.mobilitaet.tu-berlin.de

Aktive Mobilität und Gesundheit (Leuba 2019)

Leitfäden / Handbücher
Aus einer interdisziplinären Sicht wird in diesem Bericht auf die Bewegungsförderung eingegangen und eine Vielzahl von Praxisbeispielen sowie Empfehlungen dokumentiert. Vielfältige Schulungsmaterialien – mit primärem Bezug auf die Schweiz – finden sich zudem unter: www.mobilitaet-gesundheit.ch.

Leitfaden Barrierefreie Gestaltung von Verkehrsflächen (LBM 2020)

Leitfäden / Handbücher
Der Leitfaden wurde von einer Arbeitsgruppe des Landesbetriebes Mobilität (LBM) unter Beteiligung des Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen erstellt. Einen wesentlichen Anteil des öffentlichen Raumes nehmen Verkehrsflächen ein. Der barrierefreien Gestaltung dieser Flächen kommt daher eine besondere Bedeutung zu. Wie alle öffentlichen baulichen Anlagen sollen die öffentlichen Verkehrsflächen auch für beeinträchtigte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe, auffindbar, zugänglich und nutzbar sein.
(Stand: 2020; Leitfaden)

Aktive Mobilität im ländlichen und städtischen Raum (Bürkert, C. 2019; kostenpflichtig)

Studie / Buch / Fachartikel
Christina Bürkert beschäftigt sich mit der Frage, welche psychosozialen Faktoren und Umweltdeterminanten die Häufigkeit aktiver Mobilität beeinflussen. Mittels einer quantitativen Studie mit Menschen der Babyboomer-Generation identifiziert sie Unterschiede zwischen Stadt und ländlichem Raum. Darüber hinaus untersucht die Autorin den Einfluss von Straßengrün auf die Erholung der menschlichen Aufmerksamkeitskapazität. Sie greift hierfür auf ein computergeneriertes Modell zurück, mit welchem die Probanden und Probandinnen virtuelle Spaziergänge durch eine ländliche Kleinstadt unternehmen. Die Erholung der Aufmerksamkeit erfasst sie zum einen subjektiv über Fragebögen und zum anderen objektiv über psychophysiologische Stressparameter.
(Stand: 2019; Analyse)

CO2-Fußabdrücke im Alltagsverkehr

Studie / Buch / Fachartikel
Die Studie nimmt die Ermittlung eines verkehrsbasierten ⁠CO2⁠-Fußabdrucks differenziert nach einzelnen Bevölkerungsgruppen vor. Bisherige Untersuchungen zu den CO2-Emissionen des Personenverkehrs liefern zumeist nur Abschätzungen zu seinen gesamten Emissionen. Aussagen zu den individuellen Emissionen im Sinne eines verkehrlichen CO2-Fußabdrucks bestimmter Bevölkerungsgruppen sind hierbei bisher nicht umfassend erfolgt. Das Vorhaben verfolgte daher das Ziel, entsprechende bevölkerungsgruppenscharfe CO2-Fußabdrücke differenziert nach bestimmten Merkmalen empirisch fundiert zu berechnen. Dazu wurden zum einen das Emissionsberechnungsmodell TREMOD (Transport ⁠Emission⁠ Model) verwendet und zum anderen die Datensätze der Verkehrserhebung „Mobilität in Deutschland“.
(Stand: 2020; Studie)

Aktive Mobilität: Mehr Lebensqualität in Ballungsräumen (UBA 2020)

Studie / Buch / Fachartikel
Ziel des Forschungsprojekts „Aktive Mobilität: Mehr Lebensqualität in Ballungsräumen“ war die Identifikation von Motivationsfaktoren, die die aktive Mobilität im Alltag begünstigen. Dazu führte die TU Dresden eine repräsentative Online‐Erhebung in zwölf deutschen Städten durch. Die Erhebung kam zu dem Ergebnis, dass eine positive Wahrnehmung des Zufußgehens und Radfahrens, fußläufige Erreichbarkeiten , städtebauliche Dichte, das Umweltbewusstsein, eine hohe formale Bildung und der Zugang zum Internet im öffentlichen Raum die größten Motivationsfaktoren für die aktive Mobilität darstellen. Ein Mangel an Sicherheit, Fahrraddiebstahl sowie die Pkw-Verfügbarkeit bilden die größten Hemmnisse.
(Stand: 2020; Abschlussbericht)

Autodämmerung. Experimentierräume für die Verkehrswende (Heinrich-Böll-Stiftung, 2019)

Studie / Buch / Fachartikel
Die Verkehrsexperten Weert Canzler und Andreas Knie beschreiben in der vorliegenden Analyse die Entwicklung des Autos und mögliche Transformationspfade. Was vom Menschen
entwickelt und gefördert wurde, wie die automobile Gesellschaft, – so ihre These – kann auch wieder umgebaut werden. Sie identifizieren Handlungsfelder und motivieren, den Weg in eine echte Verkehrswende fortzusetzen, die bisher nur in kleinsten Ansätzen sichtbar war: Die E-Mobilität entwickelt sich zaghaft, der öffentliche Nahverkehr und das Fahrrad haben beim Gesamtverkehr seit 2002 nur leicht zugelegt, weniger junge Menschen machen einen Führerschein.
(Stand: 2019, Strategiepapier)

Fahrradverkehr in der Stadt

Die fahrradfreundlichste Mittelstadt Deutschlands (Süddeutsche Zeitung 2020)

Studie / Buch / Fachartikel
Neben den Millionenstädten Berlin, Hamburg und München sind es vor allem mittelgroße Städte wie Bremen, Münster, Erlangen, Karlsruhe, Oldenburg und Tübingen, die eine aktive Fahrradförderung betreiben. Bei den kleineren Städten belegen Bocholt und Nordhorn regelmäßig die ersten Plätze im ADFC-Fahrradklima-Test unter den kleineren Kommunen.
(Stand: 2020; Zeitungsartikel)

Bikesharing im Blickpunkt – Eine datengestützte Analyse von Fahrradverleihsystemen in Berlin (Agora Verkehrswende 2019)

Positions- / Diskussionspapier
Das Papier „Bikesharing im Blickpunkt – Eine datengestützte Analyse von Fahrradverleihsystemen in Berlin“ zeigt, welche Daten kommunale Akteure auch ohne die unmittelbare Einbindung der Bikesharing-Anbieter erheben können. Ziel ist es, anhand der ermittelten Daten bisher getroffene qualitative Aussagen zu den verkehrlichen Auswirkungen von Bikesharing um quantitative Erkenntnisse zu ergänzen und die bisher bestehende Datenlücke – zumindest teilweise – zu füllen. Berlin dient dabei exemplarisch als Untersuchungsraum. In der Hauptstadt treffen zahlreiche Betreiber in einem heterogenen Markt mit großem Einsatzgebiet und gut ausgebautem ÖPNV-Netz aufeinander. Die für Berlin getroffenen Aussagen und Analysen lassen sich deswegen zwar nicht unmittelbar auf andere Städte übertragen, geben aber Einsicht in die Bikesharing-Situation in einer Großstadt.
(Stand: 2019; Analyse)

Fahrradverkehr auf dem Land

Radverkehrsplan 3.0 (BMVI)

Geringe Bevölkerungsdichte, disperse Siedlungsstrukturen und daraus resultierend große Entfernungen zwischen Wohnort, Arbeitsplatz, Schule sowie Versorgungs- und Freizeitmöglichkeiten – dies sind wesentliche Merkmale des ländlichen Raumes. Die Fahrradakademie gibt im Auftrag des BMVI einen Überblick zur Radverkehrsförderung im ländlichen Raum zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplanes (NRVP). Die Förderung endete 2020. Ab dem 1.1.2022 wird dies im Rahmen des Radverkehrsplanes 3.0 fortgeführt.

Ergebnispapier: Radverkehr erobert das Land (BMVI 2020)

Positions- / Diskussionspapier
In insgesamt elf Sitzungen haben die Mitglieder des Dialogforums an der Vorbereitung zur Erstellung des Nationalen Radverkehrsplans 3.0 gearbeitet. Mit der Reflexionssitzung am 28. April 2020 wurde dieser Prozess abgeschlossen. Die Ergebnispapiere dieser Sitzungen basieren auf den geführten Diskussionen im NRVP Dialogforum und den von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, MdB auf dem Nationalen Radverkehrskongress 2019 in Dresden vorgestellten Leitzielen.
(Stand: 2020; Positionspapier)

Den Radverkehr als Teil der Mobilitätswende auch in der Fläche voranbringen (Deutscher Landkreistag 2020)

Positions- / Diskussionspapier
Der Deutsche Landkreistag ist davon überzeugt, dass das Fahrrad ein wesentlicher Teilbaustein zur Verbesserung der Mobilität in der Fläche sein kann. Die Landkreise sind gemäß dem Landrats-Präsidenten Reinhard Sager zentrale Akteure für die Radverkehrsförderung in den ländlichen Räumen. Ihnen komme besondere Bedeutung als Träger überörtlicher Radwege sowie als Koordinatoren, fachliche Berater und Ansprechpartner der Gemeinden bei der Planung und Umsetzung von Radwegen zu.
(Stand: 2020; Positionspapier)

Radverkehrsförderung im ländlichen Raum (BMVI 2015)

Leitfäden / Handbücher
Die Fahrradakademie gibt im Auftrag des BMVI einen Überblick zur Radverkehrsförderung im ländlichen Raum. Geringe Bevölkerungsdichte, disperse Siedlungsstrukturen und daraus resultierend große Entfernungen zwischen Wohnort, Arbeitsplatz, Schule sowie Versorgungs- und Freizeitmöglichkeiten – dies sind wesentliche Merkmale des ländlichen Raumes.
(Stand: 2015; Fachbeitrag)

Fußverkehr im Allgemeinen

Quartiersmobilität gestalten. Verkehrsbelastungen reduzieren und Flächen gewinnen (Broschüre vom Umweltbundesamt 2020)

Ziel vieler Kommunen ist es, den Straßenraum stärker für den Fuß- und Radverkehr, aber auch für Aufenthalt, Spiel und Bepflanzung bzw. Entsiegelung zu nutzen. Quartiersmobilität und Verkehrsberuhigung spielen dabei eine wichtige Rolle. In dieser Broschüre werden, ausgehend von flächenhaften Verkehrsberuhigungen in den 1980er Jahren, aktuelle Straßenraumgestaltungen dargestellt. Die zahlreichen Beispiele und Umsetzungsempfehlungen richten sich an Interessierte aus Politik, Verwaltung, Planungsbüros und Bevölkerung.

Handlungsleitfaden zur Förderung des Fußverkehrs in den Kommunen (Zukunftsnetz Mobilität NRW 2018)

Leitfäden / Handbücher
Fußgängern soll zukünftig bei der Verkehrsplanung mehr Beachtung geschenkt werden. Der Leitfaden gibt konkrete Handlungsempfehlungen und Strategien für alle Kommunen, die das Zufußgehen als eigenständige Verkehrsart stärken möchten. Er richtet sich sowohl an Städte und Gemeinden, die bereits erste Schritte für mehr Fußverkehr unternommen haben, als auch jene, die noch ganz am Anfang stehen. Der modulare Aufbau mit fünf Handlungsfeldern ermöglicht einen individuellen Einsatz je nach Bedarf. Ein Arbeitsbuch und ein Fragebogen ergänzen den Leitfaden und vereinfachen seine Umsetzung.
(Stand: 2018; Leitfaden)

Geht doch! Grundzüge einer bundesweiten Fußverkehrsstrategie (UBA 2018)

Studie / Buch / Fachartikel
Wer zu Fuß geht, tut Gutes für seine Gesundheit, spart Geld und schont die Umwelt. Überdies ist die Stärkung der aktiven Mobilität ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Verkehrswende und nachhaltige Mobilität in der Stadt. Trotzdem wird der Fußverkehr in Deutschland bisher stiefmütterlich behandelt. Städte und Gemeinden, in deren Zuständigkeit sich der Fußverkehr grundlegend befindet, wünschen sich ein klares Bekenntnis des Bundes zur Förderung des Fußverkehrs. Der ⁠UBA⁠-TEXTE Band zeigt auf, wie eine Bundesweite Fußverkehrsstrategie zur Stärkung des Fußverkehrs beitragen könnte. Sie führt aus welche Defizite es auszuräumen gilt, zeigt auf welche Zielstellungen angestrebt werden sollten und wo die entsprechenden Handlungsfelder liegen.
(Stand: 2018; Studie)

Handlungsleitfaden „Schritte zur Einführung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie“ (FUSS e.V. 2018)

Leitfäden / Handbücher
In diesem Handlungsleitfaden geht es in erster Linie um die Mobilität zu Fuß in der Stadt. In den Jahren 2016 bis 2018 waren insgesamt etwa 700 Menschen daran beteiligt, herauszufinden, wie eine strategische Förderung des Zufußgehens aussehen sollte und was deshalb in diesem Handlungsleitfaden zumindest auch als Thema benannt werden müsste. Dabei ging es nicht darum, ein völlig neues Konzept zu entwickeln, vielmehr soll der Handlungsleitfaden die vorhandenen Ansätze darlegen und daraus Handlungsempfehlungen ableiten.
(Stand: 2018; Leitfaden)

Praxisbeispiele aus verschiedenen Anwendungsfeldern und Kontexten

Aktuelle Projekte zum Fußverkehr

Modellstädte zur Förderung des Fußverkehrs

Projektinformationen/-beschreibungen
Hier finden Sie eine Übersichtt von zwölf bundesweit verteilten Modellstädten und weiteren Kontaktstädten, die an der Entwicklung des Handlungsleitfaden „Schritte zur Einführung einer kommunalen Fußverkehrsstrategie“ mitgewirkt haben.

Kiez-Parklets (Berlin)

Projektinformationen/-beschreibungen
Zu den vielen Zielen des Berliner Mobilitätsgesetzes zählt vor allem auch eine gerechtere Verteilung von Verkehrsflächen, zum Beispiel durch Umwandlung von Flächen, die für den ruhenden Verkehr genutzt werden. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat deshalb die Einrichtung eines Förderprogramms zur Entwicklung von Parklets beschlossen, das bei der Umsetzung dieses Zieles helfen und den Straßenraum punktuell umgestalten soll.

Fußverkehrs-Checks für Baden-Württemberg

Projektinformationen/-beschreibungen
Das Ministerium für Verkehr unterstützt Kommunen bei der Durchführung von professionellen Fußverkehrs-Checks. Dabei bewerten Bürger, Politik und Verwaltung gemeinsam die Situation des Fußverkehrs vor Ort. In Workshops und Begehungen erarbeiten sie Vorschläge, wie die Wege zu Fuß künftig noch attraktiver und sicherer gestaltet werden können.

Aktuelle Projekte zum Fahrradverkehr

KoRa

Viele Kommunen verfügen seit langem über ambitionierte Beschlüsse zur Förderung des Radverkehrs und über innovative Konzepte und Maßnahmenplanungen. Die Fragen, was die Umsetzung ambitionierter Radverkehrspolitik hemmt und wie Planungs-, Umsetzungs- und Entscheidungsprozesse verbessert werden können, stehen im Fokus des Forschungsvorhabens.

NUDAFA

In den Gemeinden Zeuthen, Eichwalde und Schulzendorf trifft die sozioökonomische Dynamik der Hauptstadtregion auf einen suburban geprägten Raum und erhöht dort den Druck auf die Flächen, das Verkehrsnetz und die Umwelt. Durch die enge Verflechtung der Kommunen ergibt sich gleichzeitig ein hohes Potenzial für den Radverkehr. Konkret soll erforscht werden, ob und wie eine Webplattform als datengestützte, konsensfördernde Arbeitsgrundlage zur effektiven Förderung des Radverkehrs dienen kann.

Bikesharing-System SprottenFlotte in der KielRegion

Projektinformationen/-beschreibungen
Seit 2019 betreibt die Kiel Region das Bikesharing-System in Kiel und den Umlandgemeinden. Durch das einheitliche System in der Region entstehen synergetische Vorteile für die Nutzer/-innen, darunter die einheitlichen Tarife, Branding und Funktionsweise in der gesamten Region sowie die Nutzung der gleichen App. Die Räder werden häufig ausgeliehen und besonders für Fahrten unter 30 Minuten genutzt.

GPS-Radverkehrsdaten für eine ganzheitliche Radverkehrsstrategie (Fahrrad-APP Region Hannover)

Projektinformationen/-beschreibungen
Die Region Hannover mit ihren 21 Städten und Gemeinden hat mit ihrem Handlungskonzept „Radverkehr umsteigen:aufsteigen“ eine umfassende Radverkehrsförderung beschlossen, damit mehr Menschen aufs Fahrrad steigen und sicher, schnell und mit Spaß vorwärtskommen. Ein Handlungsfeld ist die konsequente Verbesserung der Fahrradinfrastruktur mit dem Ausbau des interkommunalen Vorrangnetzes für den Alltagsradverkehr.

Beispielanträge: Fahrradverleihsysteme (Zukunftsnetz Mobilität NRW)

Projektinformationen/-beschreibungen
Das Zukunftsnetz Mobilität NRW hat eine Übersicht mit Beispielanträgen zur Fahrradverleihsystemen erstellt.

BMBF-Zukunftsstadt-Projekt Numic

Projektinformationen/-beschreibungen
Im Verbundprojekt „NUMIC – Neues urbanes Mobilitätsbewusstsein in Chemnitz“ wird eine prototypisch umgesetzte Fuß- und Radverkehrsroute als Modellroute abseits der kraftfahrzeugdominierten Hauptverkehrswege im Innenstadtbereich von Chemnitz realisiert. Der partizipativ arbeitende Verbund umfasst Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft und wird von der Stadt Chemnitz koordiniert.

Aktive Mobilität – gesund unterwegs

Projektinformationen/-beschreibungen
Eine Fülle von Beispielen für Projekte der Aktiven Mobilität in Schule und Kindergarten – von „Schulischem Mobilitätsmanagement“ über „SCHOOLWALK“ bis zum „Pedibus“ – werden in der Übersicht vom der Universität für Bodenkunde Wien präsentiert. Die Nachahmung wird empfohlen. Die BOKU hat einen Schwerpunkt in der Forschung zu nachhaltigen Mobilitätsformen für und mit Kindern, siehe auch: BOKU 2020.

Weitere aktuelle Projekte mit starkem Bezug zur aktiven Mobilität:

pimoo

Die Stadt Oberursel (Taunus) liegt im stark wachsenden Ballungsraum Frankfurt/Rhein-Main. Der Zuzug vieler Menschen in die Region und insbesondere auch nach Oberursel induziert zusätzliche Verkehre, die auf dem vorhandenen Straßennetz teilweise nicht mehr sicher und leistungsfähig abgewickelt werden können. Außerdem sollen Beiträge des Verkehrssektors zu Klimazielen der Stadt Oberursel sowie der Erhalt von Grün- und Freiräumen erreicht werden.

Be-Move

Neben rein technischen Verbesserungen und effizienterem Ressourceneinsatz spielt vor allem das individuelle Mobilitätsverhalten und die aktive Mobilität zu Fuß oder mit dem Rad eine entscheidende Rolle zur Steigerung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in Essen. In co-kreativ bespielten und iterativ organisierten Reallaboren werden Ideen und Visionen zur Neuaufteilung der zur Verfügung stehenden Flächen gemeinsam mit der Essener Bürgerschaft erarbeitet.

Europäisches Verbundprojekt mit deutscher Beteiligung: DynMoN

Projektinformationen/-beschreibungen
In einem weiteren europäischen Verbundprojekt mit deutscher Beteiligung DyMoN (Dynamic Mobility Nudge) sollen digitale Nudging-Methoden entwickelt werden, um die Nutzung nachhaltiger Mobilitätsformen zu unterstützen. Gemeinsam mit städtischen Interessenvertreter:innen, Bürger:innen und Forschenden sollen Nudging-Tools in den Städten Salzburg und Uppsala demonstriert werden. Die Ergebnisse der Praxistests sollen anderen Städten mithilfe einer Toolbox, virtueller Workshops und politischer Briefings zur Verfügung gestellt werden.

Europäisches Verbundprojekt mit deutscher Beteiligung: EASIER

Projektinformationen/-beschreibungen
Ziel von EASIER – ist es, die Attraktivität aktiver und nachhaltiger individueller Verkehrsmittel zu erhöhen, indem Fußgänger, Radfahrer, öffentliche Verkehrsmittel und gemeinsam genutzte Mobilitätsdienste zu multimodalen Fahrten kombiniert werden. Im Mittelpunkt stehen das das Nutzer:innenverhalten, die nahtlose Integration aktiver und gemeinsam genutzter Verkehrsträger mit dem öffentlichen Nahverkehr, effiziente Tarifsysteme und Nutzungsoberflächen und ein wirksamer Rechtsrahmen zur Unterstützung einer verbesserten intermodalen Mobilität.

BMBF-Zukunftsstadt-Projekt MobiLista

Projektinformationen/-beschreibungen
Im Projekt MobiliSta (Mobilitätsräume abseits der autogerechten Stadt) – ein vom BMBF gefördertes Projekt in der Fördermaßnahme „Umsetzung der Leitinitiative Zukunftsstadt“ – wird das Ziel verfolgt, die Transformation der lokalen Mobilitätskultur aktiv zu unterstützen. Im Mittelpunkt steht die ko-kreative Zusammenarbeit mit den betroffenen Bürger:innen und Institutionen vor Ort.