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Hubs und Mobilitätsstationen

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Hubs und Mobilitätsstationen

Hubs und Mobilitätsstationen

Fachinformationen und wissenschaftlichen Studien

Einführende Texte zu Mobilitätsstationen

Akzeptanz und Perspektiven von Elektromobilität in Südhessen (Öko-Institut)

Studie / Buch / Fachartikel
Die Studie des Öko-Institutes zeigt am Beispiel von Ladesäulen für Elektroautos auf, wie sich die genaue Standortwahl auf das Nutzerverhalten auswirkt und welche Handlungsempfehlungen sich hieraus ergeben können. Erwägungen zur Netzdichte oder Standortattraktivität könnten auch für umfassendere Mobilitätsstationen berücksichtigt werden.
(Stand: 2020, Studie)

Handbuch Mobilstationen Nordrhein-Westfalen (Zukunftsnetz Mobilität NRW)

Leitfaden / Handbuch
Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfassendes Handbuch zum Thema Mobilitätsstationen herausgegeben. Ziele und Zweck von Mobilitätsstationen, rechtliche Rahmenbedingungen und die praktische Umsetzung inklusive Betreibermodelle und Finanzierung werden thematisch abgedeckt.
(Stand: 2017; Handbuch)

[Mobilitätsstationen] Nutzen verknüpfen, Räume verbinden (Blog Zukunft Mobilität)

Studie / Buch / Fachartikel
Dieser Blog-Fachartikel bietet einen guten Einstieg in das Thema Mobilitätsstationen. Themenbereiche wie Präsenz im Stadtbild, Marketing, Integration ins Gesamtnetz sowie Auswirkungen auf multimodales Verhalten werden eingeführt.
(Stand: 2016; Fachartikel)

Beiträge zum Thema Infrastruktur und Gestaltung

Neue Mobilitätsformen, Mobilitätsstationen und Stadtgestalt (BBSR)

Studie / Buch / Fachartikel
Die Studie des BBSR bietet Handlungsansätze für Kommunen, um den infrastrukturellen Bedarf neuer Mobilitätsformen mit stadtgestalterischen Notwendigkeiten zu verbinden. Es werden Empfehlungen für die gestalterische Implementation neuer Mobilitätsformen aufgezeigt.
(Stand: 2014; Studie)

smartStations: Die Haltestelle als Einstieg in die multimodale Mobilität (BMVI)

Studie / Buch / Fachartikel
Im F+E-Projekt „smartStation – Die Haltestelle als Einstieg in die multimodale Mobilität“ wurden Ideen und Visionen für die Haltestellen der Zukunft entwickelt. Elemente der Informations- und Kommunikationstechnologie können Mehrwerte für Nutzer von Mobilitätsstationen bieten.
(Stand: 2018, Studie)

Praxisbeispiele aus verschiedenen Anwendungsfeldern und Kontexten

Städte in der Umsetzung von Mobilitätsstationen

Bremen (mobil.punkt)

Mit dem Projekt mobil.punkt, das es seit 2003 gibt, wurden in Bremen mehrere zentrale (mobil.punkt) und kleine, dezentrale Mobilstationen (mobil.pünktchen) aufgestellt. Sie integrieren das Carsharing infrastrukturell in den öffentlichen Straßenraum.

Würzburg (Mobilstationen)

Würzburg ist ein Beispiel für kleinere bis mittlere Großstädte zum Thema Hubs und Mobilitätsstationen. Der Würzburger Ansatz zeichnet sich durch stringente Orientierung an ÖPNV-Haltestellen sowie durchgehende Bemühungen aus, auch immer ein Bikesharing-Angebot zu beinhalten.

Wien (WienMobil-Stationen)

Wien ist ein Beispiel für Städte mit vielen verschiedenen etablierten Transportmodi. WienMobil Stationen binden eine relativ hohe Anzahl von Anbietern ein und hybridisieren Free-floating und stationär gebundenes Sharing auf innovative Weise.

Graz, Österreich (tim)

Graz ist ein Beispiel für kleinere bis mittlere Großstädte. Die Nutzerakzeptanz der Angebote stellt eine baldige Selbstfinanzierung in Aussicht. Einbindung und Akzeptanz sowie Werbung der Nutzer wurde durch sehr anschauliche Videos sowie FAQs sichergestellt.

Berlin (Jelbi-Stationen)

Mit der Fahrtauskunft zeigt die Mobilitätsplattform Jelbi alle Möglichkeiten auf, um in Berlin ans Ziel zu kommen, vergleicht unterschiedliche Angebote (multimodal) und kombiniert sie (intermodal). Dabei gibt sie für jede Wetterlage und jeden Anlass die beste Option an, die anschließend direkt in der App buch- und bezahlbar ist. Daneben bietet Jelbi auch analoge Anlaufpunkte an: die Jelbi-Stationen. Diese Mobilitätshubs bündeln an ÖPNV-Knotenpunkten (U- und S-Bahn-Stationen) sämtliche Mobilitätsangebote vor Ort und vereinfachen den Umstieg vom ÖPNV auf ein Sharing-Angebot.

Ländliche Räume in der Umsetzung von Mobilitätsstationen

Ammer-Loisach Region (e-ALOIS)

e-ALOIS ist dem Projekt BARshare ähnlich und bietet ebenfalls einen Beitrag zur Mobilität im ländlichen Raum. Es handelt sich um ein E-Carsharing-Konzept für die Ammer-Loisach-Region, der Ammer-Loisach Energie.

Brandenburg, Barnim (BARshare)

Im Juni 2019 konnte BARshare für den Landkreis Barnim mit 22 E-Carsharing-Autos und drei Sharing-Lastenrädern an insgesamt zwölf Standorten in fünf Barnimer Orten an den Start gehen. Ziel des Projektes ist es, die Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern und gleichzeitig einen kommunalen Beitrag zur Energie- und Mobilitätswende leisten.

Kreis Steinfurt/Mettingen (STmobil)

Mettingen ist ein Beispiel für den ländlichen Raum. Starke Kombination eines zeitlich sowie tariflich attraktiven Busangebots einerseits und der Zubringerfunktion von stationärem Bike- und Pedelec-Sharing andererseits. Es wurden außerdem Erfahrungen mit der touristischen Nutzung gesammelt: Die Mettinger Mobilitätsstation wurde mit der Möglichkeit der Mobilitätsberatung insbesondere für Touristen konzipiert.